Gastfreundschaft mit Tradition.

Der Schloßwirt wurde 1447 bereits namentlich erwähnt als „Tavern“, zu Schloss und Herrschaft Brannenburg gehörig. Im 19. Jahrhundert war er Herberge für die Sommeraufenthalte zeitgenössischer Künstlerkolonien, denen bekannte Maler wie C. Rottmann, E. Schleich,  F. Voltz, C. Mali und A. Breit, Wilhelm Busch, C. Raupp u. a. angehörten.
 
1932 erwerben die Wirtsleute Dominicus und Franziska Daiser das Anwesen. 1952 ging der Schloßwirt in den Besitz von Josef und Therese Widmann, geborene Daiser, über. Sie führen die Wirtschaft mit eigener Metzgerei und Metzgereiladen über vier Jahrzehnte.

In den 80er Jahren wird der Metzgereiverkauf aufgegeben und nur noch für den Hausgebrauch produziert.
Im Jahre 1991 wird das Anwesen an Tochter Irmgard Schmidt-Widmann übergeben, die seither den Betrieb führt. Im Zeitraum von 1996 bis 2008 wurden umfassende Renovierungen durchgeführt.
Nach umfassendem Grundstückstausch mit der Gemeinde und Verlegung der Strasse konnte der in den 60er Jahren aufgegebene Biergarten als Mittelpunkt des Kirchplatzes wieder belebt werden.
 
2002 wird die Fassade nach umfangreichen Vorbereitungen nach der original Farbfassung und Details aus der Umbauphase von 1895 saniert. 

Chronik

1447

ist der Schloßwirt als „Tavern zum Schloß Brannenburg“ bereits erstmals urkundlich erwähnt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Gasthof Schloßwirt Treffpunkt für viele Künstler der bekannten Münchner Schule. So verbrachten hier z.B. Wilhelm Busch, Wilhelm Leibl und Christian Mali viele inspirierende Stunden.

1932

erwirbt Dominikus Daiser mit Ehefrau Franziska das Anwesen mit Landwirtschaft. Sohn Rupert und Ehefrau Therese verpachten den Gasthof.

1952

wird der Gasthof mit Metzgerei an Tochter Therese Widmann und ihren Mann Josef übergeben.

1991

übergeben die Eltern an Ihre Tochter Irmgard Schmidt-Widmann.
Sie und Ihr Mann Werner (Architekt) beleben die
Geschichte des Schloßwirt neu!

1995

wird der Biergartenbetrieb wieder aufgenommen.

1999

werden das Künstlerstüberl und die Winzererstube nach historischem Vorbild renoviert. Auch der neu renovierte Schloßwirtkeller mit dem Kreuzgewölbe lädt zu urigen Feiern ein.

2001

wird die Fassade nach dem Vorbild des 19. Jahrhunderts renoviert.

2007

wird das 75-jährige Familienjubiläum das ganze Jahr mit verschiedenen Aktionen gefeiert.

2009

startet die Veranstaltungsreihe „Kunst im Schloßwirt“ in Kooperation mit vielen lokalen Künstlern und Schriftstellern. Alle Gästezimmer wurden nach Künstlern, die bereits im Hause weilten, benannt.

2010

kommt frischer Wind in die Küche. Unser Zusatzangebot „Fit&Aktiv – Gesundheitsbewusst genießen“ ist das neue Motto.

2011

Hotelklassifizierung mit 3 *** Komfort Auszeichnung des Qualitätssiegels "Servicequalität Deutschland"

2012

wird der Hotel-Gasthof an Tochter Stephanie übergeben.

2014

Erneute Hotelklassifizierung mit 3 *** 

2017

Die Gastronomie wird jetzt familär geführt mit gut-bürgerlich-bayerischer Küche. 

2018

Erneute Hotelklassifizierung mit 3 ***